Tierisch interessant - Tierheilpraxis

Tierheilpraxis und Ernährungsberatung
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Ich glaube ihm tut etwas weh... Teil 3

Tierheilpraxis
Veröffentlicht von · 19 September 2019
Hallo,

hier kommt der letzte Teil meiner kleinen Reihe zum Thema
„Schmerzen erkennen beim Hund“

Ein weiteres, oftmals gut sichtbares Zeichen, ist der hochgezogene Rücken. Dadurch zeigen sich sowohl Schmerzen im Organbereich, als auch im Bewegungsapparat. Manchmal ist durch langandauernde Schonhaltung alles verspannt, der Hund weiß gar nicht mehr richtig wie er sich bewegen soll.  

Wie könnt Ihr nun sehen, ob Euer Hund sich in einer Schonhaltung befindet? Das ist nicht immer einfach zu erkennen.
Wenn Ihr Eurem Hund nach dem Spaziergang die Pfoten sauber macht, achtet drauf, ob er sich beide Hinterbeine bereitwillig hochnehmen lässt (natürlich nacheinander 😉). Wenn nicht, wenn er also nur ein Bein freiwillig nach hinten gibt und ihr an dem anderen Bein deutlich mehr ziehen müsst, sollte Euch das aufmerksam machen.

Das Bein, das Ihr problemlos aufnehmen könnt, ist in der Regel das geschonte Bein. Das zweite Bein gibt er Euch deshalb nicht, weil er sich angewöhnt hat, mit diesem Bein sämtliche Last aufzunehmen.

Wollt Ihr Euren Eindruck überprüfen, schaut Euch die vorhandenen bzw. vielleicht auch nicht mehr vorhandenen Muskeln an den Oberschenkeln an. Manchmal ist mit dem bloßen Auge nicht eindeutig erkennbar, ob es durch die Schonhaltung schon zum Muskelabbau gekommen ist. Dann könnt Ihr den Umfang mit Hilfe eines einfachen Bindfadens überprüfen, mit dem Ihr an beiden Oberschenkeln jeweils an der höchsten Stelle den Umfang abmesst. Einseitiger Muskelabbau ist ein ganz deutliches Zeichen für Schonhaltung bedingt durch Schmerzen.

Natürlich kann es auch sein, dass Eure Hunde einzelne Auffälligkeiten zeigen, ohne dass ein Schmerzgeschehen dahintersteckt. Wenn sich die Anzeichen aber häufen, solltet Ihr Euren Hund auf jeden Fall diesbezüglich etwas genauer beobachten.

Ich hoffe, ich konnte Euch einige Hilfsmittel an die Hand geben, mit denen Ihr selbst feststellen könnt, ob Euer „Rücken-Hüfte-Knie“-Hund mit seinen Einschränkungen gut zurecht kommt oder ob er Schmerzen hat.
Habt Ihr noch Fragen zu dem Thema? Dann könnt Ihr euch gerne bei mir melden

Herzliche Grüße

Maike Sauerstein




Tierheilpraktikerin Maike Sauerstein        
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Bei den hier vorgestellten Methoden sowohl therapeutischer als auch diagnostischer Art handelt es sich um alternative Heilverfahren, welche weder nachgewiesen noch wissenschaftlich und schulmedizinisch anerkannt sind.
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