Tierisch interessant - Tierheilpraxis

Tierheilpraxis und Ernährungsberatung
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Ich glaube, ihm tut etwas weh.... Teil1

Tierheilpraxis
Veröffentlicht von · 12 September 2019
Hallo Ihr Lieben,

ganz langsam geht es in Richtung Herbst und bei mir in der Praxis stellen sich direkt wieder die ersten Patienten mit „Rücken“, „Hüfte“ oder „Knie“ vor. Die Tage sind teilweise noch warm, die Nächte zum Teil sehr kalt und feucht. Manchen Hunden sieht man das Wetter direkt an. Sie laufen viel steifer und langsamer als im warmen Sommer.

Der Grund, weshalb ich diesen Artikel aber überhaupt schreibe, ist die Frage vieler meiner „Rücken-Hüfte-Knie-Hunde-Patienten-Halter“:
„Woran erkenne ich, ob mein Hund Schmerzen hat“?

Das ist eine sehr wichtige Frage, denn die meisten Hunde verstecken chronische Schmerzen solange, wie es ihnen möglich ist. Das bedeutet im Umkehrschluss, wenn der Hund beginnt zu humpeln, geht dem oftmals schon eine längere Schmerzphase voraus.
Eine ganze Weile kann ein Hund Schmerzen kompensieren, aber irgendwann geht das nicht mehr. Oft ist das der Zeitpunkt, an dem er schon solange in Schonhaltung gelaufen ist, dass mittlerweile ein anderes Gelenk in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Häufig höre ich von den Hundehaltern: „Er will seit einiger Zeit nicht mehr so gerne raus…. ich denke das liegt am Alter.“
In vielen Fällen ist das auch so. Aber genauso oft mag der Hund einfach nicht laufen, weil er Schmerzen hat. Das ist nicht anders als bei uns Menschen. Allerdings können wir sagen, dass uns etwas weh tut. Unsere Hunde können das nicht und sind deshalb darauf angewiesen, dass wir die Anzeichen richtig deuten.

Wenn ich dann im Gespräch erkläre, auf welche Anzeichen man achten muss, höre ich sehr oft: „Stimmt, dass macht er schon länger nicht mehr“ oder „jetzt wo Sie es sagen, fällt mir auf, dass er das immer häufiger macht“.
Damit Ihr als Hundebesitzer schon frühzeitig seht, wo sich bei eurem Hund eventuell abzeichnen, müsst Ihr die ersten, kleineren Anzeichen erkennen können.

Ich werde Euch deshalb, in diesem und zwei weiteren Blogbeiträgen, Verhaltensweisen und Anhaltspunkte zeigen und beschreiben, die auf Schmerzen hindeuten können:


„Mein Hund hat keinen Spaß mehr am Spielen. Er macht nur noch kurz mit und hört dann auf.“
Solch ein Verhalten wird gerne auf das Alter des Hundes geschoben und häufig ist das auch richtig. Ein 12 Jahre alter Schäferhund hat sicher nicht mehr allzu viel Interesse am Bällchen-Spiel.

Aber oft sind es deutlich jüngere Hunde, die mir mit solchen Aussagen vorgestellt werden. Und da sollte man dann als Hundehalter aufmerksam sein und schauen, ob es weiteres Anzeichen gibt.

„Bis vor ein paar Monaten ist sie immer mit aufs Sofa gekommen. Jetzt liegt sie lieber vor dem Sofa.“
Das ist im Grunde genommen genau dasselbe. Verhaltensweisen, die mit Bewegung zusammenhängen, werden plötzlich nur eingeschränkt durchgeführt oder der Hund versucht solche Situationen ganz zu vermeiden.

Und nicht selten ist es tatsächlich so, dass das erstmal die einzigen Anzeichen sind, die man zu Beginn eines solchen Prozesses sieht. Jetzt seid ihr als aufmerksame Hundehalter gefragt und müsst beobachten, ob es weitere Anzeichen gibt.
Welche das sind bzw. wie Ihr sie selbst erkennt, könnt Ihr in meinem nächsten Blog-Beitrag lesen.





Tierheilpraktikerin Maike Sauerstein        
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Bei den hier vorgestellten Methoden sowohl therapeutischer als auch diagnostischer Art handelt es sich um alternative Heilverfahren, welche weder nachgewiesen noch wissenschaftlich und schulmedizinisch anerkannt sind.
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