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Tierheilpraxis und Ernährungsberatung
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Ich glaube ihm tut etwas weh... Teil 2

Tierheilpraxis
Veröffentlicht von · 15 September 2019
Hallo Ihr Lieben,

 
weiter geht es mit der Frage:
 
„Tut ihm etwas weh? – Woran erkenne ich ob mein Hund Schmerzen hat?“

 
Einige Anzeichen habe ich Euch ja schon im letzten Post geschrieben.

 
Das eindeutigste Zeichen ist natürlich das Humpeln bzw. Laufen auf drei Beinen. Dafür braucht man auch kein geschultes Auge, das erkennt jeder direkt. Auf die Suche nach der Ursache macht man sich dann zunächst mal im betroffenen Bein. Von der Pfote bis hoch zur Schulter oder Hüfte. Alle anderen Erklärungen würden in diesem Rahmen zu weit führen.
 
Jetzt beschreibe ich Euch noch ein paar Verhaltensweisen, die auch recht leicht zu erkennen sind, aber in den richtigen Zusammenhang gebracht werden müssen.
 
Ein Hinweis auf Schmerzen kann zum Beispiel das Kauen oder Lecken an den Gelenken oder Pfoten sein. Das haben sicher schon viele von Euch bei ihren Hunden gesehen. Selbst wenn man es nicht direkt beobachtet, erkennt man hinterher normalerweise die nasse Pfote oder das nasse Bein. Wenn es sich dabei um ein Gelenk handelt, was sehr wahrscheinlich ist, dann überprüft, ob es warm oder geschwollen ist.

 
Auffällig ist auch, wenn sich Euer Hund grundsätzlich auf dieselbe Seite legt. Liegt er zum Beispiel immer auf der rechten Seite, kann das einerseits bedeuten, dass er irgendwo in der linken Seite Schmerzen hat und die Seite deshalb schont. Andererseits kann es aber auch sein, dass er auf der schmerzenden Seite liegt und den Druck als angenehm und schmerzlindernd empfindet. Durch Beobachtung findet Ihr aber sehr schnell raus, welches die Problemseite ist.

 
Manche Hunde lehnen sich immer mal wieder mit einer Seite an die Wand, um sich abzustützen und dadurch die andere Seite zu entlasten. Auch hier würde ich einmal ganz genau auf das sonstige Verhalten achten.

 
Am häufigsten bekomme ich aber zu hören, dass die Hunde nachts auf Wanderschaft sind. Diese nächtliche Unruhe entsteht, wie bei uns Menschen auch, zum Beispiel durch Rückenschmerzen oder Hüftprobleme. Egal wie man sich nachts im Bett dreht und wendet, nach kurzer Zeit kommen die Schmerzen wieder.
Wenn es gar nicht besser wird, steht man irgendwann auf und läuft herum. Genauso geht es den Hunden auch.
 
Wer von Euch also einen Hund hat, der nachts ständig in der Wohnung unterwegs ist oder euch nicht schlafen lässt, weil er die ganze Nacht in seinem Körbchen rumwühlt, der sollte seinen Hund unbedingt am Tag genau beobachten. Vielleicht gibt es weitere Anzeichen, die auf Schmerzen hindeuten können.

 
Welches dass noch sein können, erzähle ich Euch im nächsten Blog-Post.

 
Jetzt genießen wir erstmal die schönen Spätsommertage.



Tierheilpraktikerin Maike Sauerstein        
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Bei den hier vorgestellten Methoden sowohl therapeutischer als auch diagnostischer Art handelt es sich um alternative Heilverfahren, welche weder nachgewiesen noch wissenschaftlich und schulmedizinisch anerkannt sind.
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